Osteopathische Medizin

Die von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still 1874 begründete Osteopathische Medizin sieht den Menschen als ein im Gleichgewicht befindliches, sich ständig selbst regulierendes System. Dieses setzt aus Einzelsystemen wie dem vegetativen Nervensystem, den Muskeln und Faszien, dem Lymphsystem und dem so genannten kraniosakralen System zusammen. Bis zu einem gewissen Grad können funktionelle Störungen vom Körper ausgeglichen werden, erst wenn schwerwiegende oder übermäßig viele Einzelstörungen auftreten, können diese nicht mehr kompensiert werden und es treten Beschwerden auf.

Bei einer Vielzahl von Beschwerden kann der Arzt organische Ursachen ausschließen, oftmals jedoch ohne gute therapeutische Optionen anbieten zu können. Neben der normalen, schulmedizinischen Behandlung kann ein osteopathischer Therapieansatz unter anderem bei folgenden Problemen hilfreich sein:

– Kopfschmerzen
– nicht-organischen Bauchschmerzen, Koliken beim Säugling
– ständig wiederkehrende Atemwegsinfektionen, Mittelohrentzündungen oder Paukenergüsse
– Haltungsasymmetrie bei Säuglingen, Skoliosen
– Lern- und Entwicklungsstörungen
– sportassoziierten Beschwerden und Leistungsoptimierung bei Sportlern

Ich habe 2017 meine Ausbildung bei der Deutsch-amerikanischen Akademie für Osteopathie DAAO  (www.daao.info) mit erfolgreichem Bestehen der Diplomprüfung am Philadelphia College of Osteopathic Medicine PCOM (www.pcom.edu) abgeschlossen. Seither bilde ich mich regelmäßig, insbesondere in kinderosteopathischen Kursen fort.

Die Kosten einer osteopathischen Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen, Behandlungen müssen daher privat in Rechnung gestellt werden. Allerdings werden von vielen Kassen Zuzahlungen erstattet oder günstige Zusatzversicherungen angeboten.  Eine aktuelle Liste finden Sie auf folgender Seite:  Osteokompass